Ethische Finanzprodukte im Vergleich

Auf diesen Seiten besprechen wir die Angebote der ethischen und sozialen Banken. Wer sich schon etwas mit deren Angebot beschäftigt hat, weiß, dass es bei sozialen Banken die gleichen Finanzprodukte gibt wie bei den herkömmlichen. Doch es gibt Unterschiede.

Die Krise hat bei vielen Menschen ein neues Bewusstsein geweckt. Was man nicht erwartet hätte: dass die großen Banken besonders (aber nicht ausschließlich) durch ihre Investmentbankgeschäfte nicht nur am Finanzmarkt Schaden anrichten, sondern teilweise indirekt unethische Branchen, Produkte und Machenschaften unterstützen.

 

Den sozialen und ethischen Banken ist es aber daran gelegen, ihre direkte Umwelt und die Gesellschaft mitzugestalten und die Menschen darin positiv zu begleiten. Ihr Augenmerk liegt nicht rein auf Profit.

 

Jedoch muss einem potentiellen Kunden klar sein, dass diese Art des Bankings auch einen Preis hat. Die Zinsen auf Tagesgeld sind zum Beispiel bei ethischen Banken deutlich niedriger.

 

Das liegt zum Einen daran, dass eine Bank wie die GLS am Kapitalmarkt weniger aggressiv auftritt. Ebenso wie andere Banken muss auch sie sich für das operative Tagesgeschäft Geld besorgen. Jedoch kann und will eine soziale Bank nicht einfach alles unterstützen, was dort geboten wird. Sie muss und will sich an ihren eigenen Moralkodex halten.

 

Diese strikte Einhaltung, die jene Banken versprechen, erklären zum Beispiel auch, warum so manches soziale Girokonto Gebühren kostet—in einer Zeit, in der Kunden ein kostenloses Bankkonto wollen.

 

Auf diesen Seite wollen wir daher über ethische Finanzprodukte kritisch berichten.

 

Wir stellen folgende ethische Finanzprodukte vor:

In letzter Zeit werden Stimmen laut, die behaupten, soziale Banken seien nichts als Krisengewinnler. Ähnliches war in der ZEIT zu lesen. Doch die GLS zum Beispiel ist seit fast 40 Jahren erfolgreich tätig. Jedoch hat sie auf die Entwicklungen im Bankgeschäft (z.B. die Amerikanisierung der Finanzmärkte in den 1980ern) bewusst verzichtet, um ihren Standards treu zu bleiben. Kritik an nachhaltigen Investmentfonds gab es auch von Seiten der Süddeutschen. Nicht alle Anbieter halten das, was sie versprechen. Wir schauen uns die freien Banken daher für Sie ganz genau an.